SwiftKey – Angenehmer schreiben auf Android

Mein bisher bester App-Einkauf auf meinem HTC Desire (Froyo) war eindeutig die Tastatur-App SwiftKey. Diese Applikation ermöglicht ein sehr flottes Schreiben, in dem es die Schreibgewohnheiten des Users aufnimmt und dementsprechende Worte vorschlägt. Wer zum Beispiel in seinen Messages häufig „Wie geht es Dir?“ schreibt, dann ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Swiftkey spätestens nach „Wie“ praktisch die ganze Wortkette für diesen Satz vorschlägt. Dies wird auch im folgendem Video ab 00:10 sehr deutlich.

Link zum Android-Market

SwiftKey im Android-Market

Die App lässt sich auf zwei Sprachen einstellen, für mich ist das leider eine Sprache zu wenig, weil ich neben Deutsch und Englisch hin und wieder auch Französisch benutze. Auch die Tastatur lässt sich auswählen, man kann sich zwischen QWERTY, QWERTZ, QZERTY oder AZERTY entscheiden. Die Tastatur ist auch im Querformat zu nutzen, das heisst, die Tastatur wird dann breiter oder entsprechen schmaler eingestellt. Die Tasten sind gut zu erreichen und haben eine Grösse, dank der gut zu tippen ist (wobei ich sagen muss, dass ich kleine und feine Hände habe).
SwiftKey kann man gratis während zwei Wochen ausprobieren.

 

Diese App ein Muss für jeden, der oft und gerne längere Texte auf seinem Android-Phone schreibt!

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Wuala im neuen Design und neue Features

Wuala, der online-Storagedienst meiner Wahl, hat ein neues Design und einige neue Funktionen spendiert erhalten. Als Windows 7 – Nutzer ist das neue Design etwas zu Apple-lastig ausgefallen, es erinnert stark an iTunes. Mir hat das alte, etwas eigene, aber doch frische Design besser gefallen. Es hob sich wohltuend von anderen Software ab.

Aber ich werde mich sicher daran gewöhnen und die neue Funktion, dass man zwischen mehreren PCs synchronisieren kann, macht den Lapsus mehr als wieder wett!

NZZ, Tages-Anzeiger und Blick auf dem iPad?

Die letzte Ausgabe der Sonntagszeitung berichtet,  die NZZ-Gruppe, die Tamedia-Gruppe sowie Ringier würden über eine Plattform Zeitungen digital verkaufen wollen. Demnach seien diese drei Firmen Zeitungsverlage weltweit, die für einen eReader abonniert werden könnten. Diese Nachricht ist nicht mehr ganz taufrisch, die NZZ berichtete schon im November 2009 darüber.

Die Richtung stimmt sicher, darüber schrieb ich auch schon. Ich erwähnte in diesem Artikel auch, dass Voraussetzungen erfüllt sein müssen, um sich durchzusetzen können. Wenn diese  Zeitungshäuser meinen, sie würden damit die Krise überwinden, dann haben sie sich die Sache zu einfach vorgestellt und so blauäugig sind sie sicherlich nicht. Trotzdem: den einen eReader mit Farbendarstellung zu zahlen plus das Abonnement von Fr. 500.– der NZZ will wohl niemand, nur um die Zeitung lesen zu können. Das geht auch billiger und vor allem flexibler mit dem bereits im Heim stehenden PC, Notebook oder von mir aus auch Netbook. Zudem: Sowohl Tages-Anzeiger Online wie auch NZZ Online setzten auf multimediale Inhalte, sprich: Flash. Und das will iPad ja bekanntlich unverständlicherweise nicht unterstützen, warum auch immer. Mag sein, dass Apple statt Adobes Flash lieber Microsofts Silverlight unterstützen möchte, aber das wäre wohl eher eine skurille Sache. Paradoxerweise ist zur Zeit der iPad trotzdem das einzige Gerät im Markt, dessen Durchsetzung zur Zeit vorstellbar erscheint. Aber dies wird den Verlagen nichts nützen, aber wer weiss, vielleicht setzt sich ja ein völlig anderer eReader durch, der bislang noch kaum bekannt ist. Ich bin immer noch sehr gespannt darauf, wie sich der Markt entwickelt, aber ich behaupte, dass Apple sich am Ende in dieser Sparte wohl eher nicht durchsetzen wird. Dafür sprechen meiner Meinung nach mehrere Gründe. Zum einen ist der iPad ein Design-Abklatsch von iPhone, dessen Design es schon mehere Jahre gibt und seitdem nicht mit Innovationen aufgepeppt wurde. Irgendwann geht das Product Life Cycle von iPhone wie bei allen Mobiltelefonen zu Ende und ein neues Design, neue Innovationen müssen her. Die Konkurrenz weiss das natürlich auch und schläft nicht. Zudem mehrte sich in den letzten Monaten die Kritik am iPhone, dass es nicht das ist, wofür man es ursprünglich hielt, denn das iPhone hat durchaus einige Mängel, die nicht mehr zu übersehen sind. Die Reviews der letzten Monate deuten auch darauf hin, dass die Konkurrenz eines gelernt hat: mehr Usability, mehr Spielereien und mehr Design. Vor allem Google hat das Zeug, dank ihrer Cloud-Services Apple den Rang abzulaufen.

Schwenken wir abschliessend wieder kurz zurück zum Thema – Quo vadis, Journalismus? Newspaper Death Watch hat zur Frage, Will iPad Hasten Journalism’s Decline? einen lesenswerten Artikel mit sehr aufschlussreichem Einblick auf die Konsequenzen der Verlagerung von Print auf die digitale Publikation veröffentlicht.

Evolution des Mobiltelefons

Mir wird warm ums Herz. Gerade eben habe ich via Basic Thinking ein schon älteres Video gefunden, das die Evolution der Mobiltelefone zusammenfasst. Das möchte ich Euch nicht vorenthalten – und gleich mit hinzufügen, dass mittlerweile praktisch jedes Handy mehr Rechenpower hat als die alten Computer wie den legendären C64 und andere mehr. Ich staune darüber immer noch, obwohl ich das schon lange weiss!

Ich bin zur Zeit daran, einen Screencast fertig zu stellen, aber aus technischen Gründen (Mikrofon) bin ich noch nicht fertig. Ich werde diesen Artikel so bald wie möglich online stellen, versprochen! 😉

Wird 2010 das Jahr für augmented reality?

Es mehren sich Anzeichen dafür, dass im nächsten Jahr augmented reality (AR) sich auf breiter Basis durchsetzen könnte. Augmented reality ist eine noch junge Technologie, mit der man zum Beispiel mit einer in einem Mobiltelefon eingebauter Kamera Informationen zur Software im Mobiltelefon übertragen kann. Die Software wertet die Informationen, die es über die Kamera und gegebenenfalls über das GPS erhalten hat, aus und gibt dem Benutzer Informationen, die es meist aus dem Internet bezieht, wieder. Bekannte Beispiele dafür sind Software, dank denen man unkompliziert Informationen zu Immobilien abrufen kann. Nachfolgend einige Beispiele, die augmented reality schön illustrieren:

Hier ein Beispiel auf iPhone von peak.ar via Swisscom Labs:

und gleich ein weiteres Beispiel (gefunden via Swisscom Labs auf sprxmobile):

Auf meinem Handy, ein Nokia E71, befindet sich die Software Barcoo, die ich erst vor kurzem auch im Zusammenhang mit dem Artikel über QR-Code angetestet habe (gefunden via Ovi).

Eine zur Zeit äusserst aktuelle Applikation, die vor kurzem unter anderem im Tages-Anzeiger publiziert wurde, ist iStethoskope, die das Potential in medizinischen Anwendungen sehr anschaulich aufzeigt. Interessanterweise wird hier nicht die Kamera, sondern lediglich das Mikrofon benutzt. Die Diagnose selbst würde aber nicht durch das Handy gemacht, sondern durch den Arzt, insofern stimmt das Ettikett „augmented reality“ nicht ganz, aber der Ansatz ist sehr ähnlich (auch gefunden bei GIZMODO, CNET, Hersteller ist Peter Bentley).

Getwittert wurde in den letzten Tagen besonders auffällig oft über AR. Levent Bulusan machte die Twitterwelt auf  techradar aufmerksam, das verlauten liess, Adidas eine „augmented reality world“ launche (auch zu sehen bei wired.com).

Handys werden zunehmend AR-fähig. iPhone war der Vorreiter, doch nun ziehen andere nach. Android ist ein guter Kandidat dafür, denn die technische Grundlage scheint für Google relativ klar umrissen zu sein. Allenfalls ebenfalls Chancen hätte das Linux-OS von Nokia Maebo und natürlich das Windows Mobile. Das sind Voraussetzungen dafür, dass sich diese Software weiter verbreiten wird, zunächst muss es – noch – in der Öffentlichkeit besser bekannt werden. Vom Hörensagen weiss ich, dass auch schon in einigen Schweizer Nachrichtensendern im Fernsehen solche Applikationen vorgestellt worden sind. Aber für das gesellschaftliche Bewusstsein, dass man die Software einsetzen kann, braucht es mehr.

Ich bin gespannt auf das neue Jahr – und wünsche Euch allen ein frohes Weihnachtsfest und ein gutes Jahr 2010!

Quellenzusammenfassung:

Ebooks-Regen

Kaum habe ich die Hypothese aufgestellt, dass eBooks gute Chancen für eine journalistische Revolution hätten, da erscheinen auch gleich die nächsten eBooks:

  • Gizmodo.de berichtet über Alex™, einem eReader von Spring Design mit zwei Displays, eines für den monochromen eInk-Display und einen für den farbigen Touchscreen. Es ist WiFi- und Mobilfunk (3G, EVDO/CDMA und GSM) tauglich.
  • Ebenfalls von Gizmodo.de weiss ich vom Nook, einem eReader von  Barnes & Noble, der ebenfalls mit einem zweiten, farbigen Bildschirm und mit WiFi aufwarten kann, aber nicht mit Mobilfunk. Kostenpunkt: ca. US$ 259.– (ca. Fr. 262.–)
  • Neuderdings.com veröffentlichte die Kunde der Firma Etaco, die das Jetbook Lite vorstellte. Dieses eBook soll momentan mit ca. € 100.– (ca. Fr. 165.–) den Preisbrecher darstellen.
  • Ein flaches Design soll Que, ein weiterer Reader aus dem Hause Plastic Logic haben, berichtet Neuerdings.com. Viele Informationen gibt diese Firma aber noch nicht Preis, dafür kann man das Seitenprofil von Que auf der Website ansehen: www.quereader.com

Auch über Neuerdings.com habe ich das Youtube-Video, das das jetBook Lite zeigt: