Facebook

In den letzten 12 Monaten hat Facebook stetig an der Lockerung der Privatsphäre geschraubt. Jetzt ist mir der Kragen endgültig geplatzt. Einen guten Überblick über die geplante Änderung der Datenschutzbestimmungen gibt heise.de. Fast gleichzeitig wurde auch bekannt, dass Facebook während einer halben Stunde die Emailadressen aller User faktisch veröffentlicht hat.

Unvergessen ist bei mir das Interview mit Mark Zuckerberg, Gründer und CEO von Facebook. Er sagte in diesem Interview, dass „die Privatsphäre nicht mehr Zeitgemäss“ sei. Das heisst natürlich nichts anderes, dass er sich um die Privatsphäre seiner Nutzer foutiert.

Als Konsequenz habe ich mich entschlossen, meinen Facebook-Account zu schliessen. Aber halt! Das ist leider keine triviale Sache, aber ich habe eine hervorragende Anleitung gefunden.

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5 Gedanken zu „Facebook

  1. Ja, den Artikel kenne ich natürlich schon länger. Ich finde, Du hast das ein wenig übertrieben, aber es kann natürlich gut sein, dass mein persönliches Umfeld da ein wenig anders ist als Deines. Mich wollten erst gegen Ende meiner fb-Zugehörigkeit „irgendwelche Leute“ meine Kollegen (in der Schweiz sind Freunde „Kollegen“) sein. Das hat mich aber nicht wirklich gestört, denn man kann ja Gruppen einrichten. Ich habe dann eine Gruppe für solche Leute eingerichtet, die nur sehr wenig Informationen von mir erhalten und sehen sollen. Insofern finde ich das Konzept durchaus gut. Aber wenn fb sich dann erfrecht, von sich aus irgendwelche Einstellungen vorzunehmen, die ich so gar nie geplant hatte, dann ist das nicht nur dreist, sondern auch dumm. Ich glaube, langfristig wird Facebook sich damit ins eigene Bein schneiden. Zur Zeit testen sie wohl, wie weit sie gehen können.

  2. Ja, das liegt sicher auch an den unterschiedlichen Freunden – ich schiebe es mal aufs Alter. Bei den jüngeren ist es nämlich in der Tat noch sehr verspielt und oberflächlich.

    Die Gefahr dabei: Die Jüngeren werden später irgendwann logischerweise mal die Mehrheit sein – und dann den Ton bestimmen. Entweder werden sie erwachsen und gehen vernünftig damit um (Stichwort Medienkompetenz) oder aber sie behalten ihren freizügigen und kurzsichtigen Umgang weiterhin bei – dann aber ohne mich.

  3. Facebook wird mir auch immer Fremder, es geht denen nur noch ums Geld verdienen, um mehr nicht. Im Gegensatz zu den VZ Seiten hatte ich nie was mit Facebook zurun. Als aber nach und nach alles sich um Facebook gedreht hat, musste man sich ja so langsam auch damit beschäftigen. Zurzeit bereue ich es eher, Facebook je ein Teil meines Lebens gegeben zu haben 😉

  4. Facebook vs Faceflop.de

    Was man alles über Facebook und den Background zu sagen hat, muss ich euch glaube ich nicht sagen.

    Ein kleiner Tipp von mir http://www.Faceflop.de . Der Betreiber beschäftigt sich nun damit ein Gegenpol auf zubauen. Es wird eine Zeit lang dauern, aber sicherlich ist es nicht verkehrt dieses Projekt zu unterstützen. Es ist einfach unerträglich zu sehen wie es eine Monopolstellung gibt und bald schon keine alternativen mehr.

    Ich kann nur empfehlen dieses Projekt mit zu unterstützen. Ich selbst werde regelmäßig da sein um meinen Teil dazu beizutragen.

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