Excel-Reihe I

Ich starte hiermit die Excel-Reihe, in der ich Funktionen von Microsoft Excel vorstellen will. Bekanntlich nutzen die meisten User nur einen kleineren Bruchteil aller Funktionen dieses Programms. Ich kenne wahrscheinlich auch nicht alle, aber vermutlich die meisten. Ich will ab heute hin und wieder Funktionen, eigene Erlebnisse und Überraschungen verbloggen.

Thema heute: Was ist MS Excel?

Sehr vielen Leuten ist gar nicht bewusst, was Excel eigentlich ist. Viele sagen zu mir, damit könne man Tabellen machen und Tabellen verarbeiten. Andere meinen, damit könne man Datenbanken verwalten.

Beide Behauptungen sind natürlich nicht ganz falsch, aber sie treffen die Grundidee dieser Software nicht. Excel ist ein so genanntes Tabellenkalkulationsprogramm. Natürlich kann man damit auch schöne Tabellen erstellen und natürlich kann man damit ansatzweise eine Datenbank erstellen. Aber dafür ist Excel nicht in erster Linie entwickelt worden. Was muss man denn unter einem Tabellenkalkulationsprogramm verstehen?

MS Excel kann Daten, die in einer Tabelle abgelegt sind, berechnen, analysieren und diese schön präsentieren. Gerade letzteres ist ein Kriterium, das Excel von vielen Datenbanksoftware unterscheidet. MS Access zum Beispiel kann ebenfalls deskriptive Grafiken erzeugen, aber es ist vergleichsweise nicht so gut darin, die Daten mathematisch-analytisch zu verarbeiten und diese einfach anderen Anwendungen zur Verfügung zu stellen, damit man diese Daten in einer Präsentation darstellen kann. Da nimmt man normalerweise den Umweg zu Excel. Access hat dafür andere stärken, die im Datenhandling zu finden sind.

MS Excel ist im Vergleich zuseiner Konkurrenz wie zum Beispiel Open Calc extrem mächtig. Excel hat eindeutig die Nase vorn, wenn es um die Funktionalität geht. MS Excel 2007 kann beispielsweise bis zu 1 Mio. Zeilen und 16’000 Spalten umgehen. In der Praxis benötigen das zwar nur wenige Leute und diese Limiten sind oftmals ohnehin durch den begrenzten Arbeitsspeicher gar nicht auszunutzen. Excel kennt aber auch viel mehr Formeln als Open Office.  Für einen tiefergehenden Vergleich mit der Konkurrenz verweise ich zur englischen Wikipedia.

Ich schliesse damit diese Einleitung einmal ab – Fragen sind immer willkommen, auch Anregungen zu einem Thema rund um Excel.

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